Aguas de Moura (Portugal) - Lissabon
Lissabon
Samstag 17. Januar 2026: El Kiosko - Aguas de Moura - Seixal (alt 4 m): 264 km - Regen 12ºC
Fahrt nach Aguas de Moura, um die älteste Korkeiche Europas zu sehen, und im Restaurant A Fonte zu Mittag zu essen (sehr gut und preiswert). Nachdem wir uns die tolle Korkeiche angeschaut haben, sind wir weitergefahren nach Seixal, wo wir uns auf dem großen Parkplatz bei der Fähre gestellt haben. Der Sobreiro Assobiador in Águas de Moura (Alentejo) ist die älteste Korkeiche der Welt, gepflanzt 1783, mit 16 m Höhe, 5 m Stammumfang und 30 m Kronendurchmesser. Bekannt als produktivste (in Unsere Fahrt führte uns nach Águas de Moura, mit einem ganz besonderen Ziel: der ältesten Korkeiche Europas. Zuvor legten wir eine Mittagspause im Restaurant A Fonte ein – sehr gutes Essen zu erfreulich günstigen Preisen. Gestärkt machten wir uns anschließend auf den Weg zu diesem beeindruckenden Naturdenkmal.
Der Sobreiro Assobiador, wie die Korkeiche genannt wird, steht hier im Alentejo seit dem Jahr 1783. Mit rund 16 Metern Höhe, einem Stammumfang von etwa fünf Metern und einer ausladenden Krone von fast 30 Metern ist sie nicht nur alt, sondern auch außergewöhnlich imposant. Berühmt wurde sie zudem als die produktivste Korkeiche der Welt: Allein 1991 lieferte sie rund 1.200 Kilogramm Korkrinde – genug für etwa 100.000 Korken.
Nach diesem eindrucksvollen Besuch fuhren wir weiter nach Seixal und stellten uns auf dem großen Parkplatz bei der Fähre ab. Nicht direkt auf dem offiziellen Stellplatz, sondern ein Stück weiter – mit schönem Blick aufs Wasser und hinüber nach Barreiro. Besonders bei Ebbe ist hier einiges zu beobachten: Menschen gehen ins flache Wasser und sammeln wahrscheinlich kleine Meerestiere. 38.6457ºN, 9.0926ºW
Sonntag 18. Januar 2026: Lissabon - tolles Wetter 13ºC
Mit der supermodernen Fähre – einem vollständig elektrischen Katamaran – fuhren wir in nur 22 Minuten von Seixal nach Cais do Sodré. Unglaublich praktisch! Von dort spazierten wir gemütlich am Wasser entlang bis zur Praça do Comércio, wo bereits ordentlich Betrieb und Leben auf den Plätzen herrschte.
Wir kauften eine 48-Stunden-Karte für alle Busse und Bahnen – eigentlich aus Versehen, aber im Nachhinein die beste Entscheidung.
Wir entdeckten diesmal sogar archäologische Ausgrabungen eines römischen Theaters. Es wurde bereits nach dem Erdbeben von 1755 wiedergefunden, geriet danach erneut in Vergessenheit und wird seit den 1960er-Jahren systematisch ausgegraben. Zum Mittagessen kehrten wir bei Osteria Bellosguardo ein – frische Pasta, sehr lecker, perfekte Pause.
Beim Anlegen koppeln sie vollautomatisch an Ladestationen – leise, effizient, futuristisch!
Montag 19. Januar 2026: Lissabon - Regen 13ºC
Am Nachmittag hatte ich einen Untersuchungstermin im Hospital da Luz. Davor gingen wir noch entspannt im Restaurant Saikai essen. Die Einrichtung war etwas überraschend und erinnerte eher an ein mexikanisches Restaurant als an ein japanisches. Das Essen war jedoch sehr gut. Besonders auffällig war die Art, wie die Servietten präsentiert wurden: Sie hingen über uns und mussten von oben heruntergezogen werden. Die Tische waren nicht ganz bequem, da eine Querleiste dort verlief, wo man eigentlich die Beine ausstrecken möchte. Trotzdem war das gesamte Erlebnis stimmig und wir gingen zufrieden weiter.
Das Shopping Center Colombo liegt direkt neben dem Hospital da Luz, was sich als sehr praktisch erwies, denn zwischen den Untersuchungen hatte ich rund drei Stunden Pause. Ein riesiges Einkaufszentrum – wirklich beeindruckend in seiner Größe.Dort gönnten wir uns erst einmal ein gutes IceIt!, ganz wie früher im Forum Algarve.